Schülerbericht: Brunoy in Wittlich

Am Dienstag, den 13.04.10 waren die französischen Austauschschüler in der Außenstelle des Peter- Wust- Gymnasiums in Wengerohr zu Gast.

Dort nahmen sie in den ersten drei Stunden am Unterricht teil und besuchten Klassen aller Altersstufen, in denen verschiedene Fächer unterrichtet wurden. Auf diese Weise erhielten sie einen guten Einblick in das deutsche Schulsystem, welches sich in vielen Punkten stark vom französischen unterscheidet.

Nach der großen Pause nahmen die deutschen Schüler mit ihren Austauschpartnern gemeinsam am Projekt „Les relations franco-allemandes après 1945“ teil, welches von deutscher Seite aus von Frau Rolfs und Frau Hoffmann geleitet wurde. In den drei Schulstunden, die für dieses Projekt zur Verfügung standen, erhielten die Schüler im Rahmen des Projektes zwei Arbeitsaufträge. Als erstes mussten die deutschen Schüler den französischen Schülern deutsche Texte über  deutsch-französische Themen (z.B. Elysee Vertrag, Berliner Blockade) auf Französisch erklären. Anschließend mussten die französischen Schüler den Inhalt der Texte auf Deutsch vortragen. Nach den gelungenen Vorträgen wurde der zweite Auftrag bearbeitet. Hier sollten kleine Bilder, die sich auf die vorherigen Themen bezogen, auf einen Zeitstrahl geklebt werden, welche dann mit eigenen wichtigen Daten verglichen wurden. Um 13.00 Uhr endeten der Unterricht und damit auch der erste Schultag für die französischen Schüler in einer deutschen Schule.

Der Nachmittag war jedem zur freien Verfügung überlassen. Manche fuhren nach Trier und andere zeigten ihrem Austauschpartner Wittlich.

Mittwochs stand für die Schüler aus Brunoy eine Fahrt ohne ihre Austauschpartner nach Bonn auf dem Programm, wo sie einen schönen und informativen Tag verbrachten.

Am Donnerstag ging es dann für beide Gruppen (Franzosen und  Deutsche) zur Lahn. Nach einem Stadtrundgang durch Bad Ems, wo die Schüler über die Geschichte von Bad Ems informiert wurden,  fuhr man zu einem Kanuverleih Dort  bekamen jeweils vier Schüler ein Kanu zugeteilt.  Drei Stunden paddelte man auf der Lahn:  eine gemütliche Kanufahrt mit kleinen, aber lustigen Unfällen. So fiel eine Schülerin gleich zu Beginn ins Wasser, wenig  später fuhr ein Kanu in einen Baum. Zum Abschluss durften dann noch die Kanus sauber gemacht werden. Die Fahrt endete gegen Abend am PWG.

Freitags ging es dann auch schon wieder für die französischen Schüler, mit einem kleinen Zwischenstopp in Trier, zurück nach Brunoy.

Der Gegenbesuch begann am 3. Mai mit der Fahrt nach Brunoy. Als Lehrkräfte mit dabei waren Frau Bayer, Frau Hoffmann und Herr Glas. Unterwegs legte man einen Zwischenstopp in Reims ein, wo die berühmte Kathedrale besichtigt wurde. Gegen 16.00 Uhr  Ankunft in der Ecole St. Pierre in Brunoy. Nach einem Empfang in der Kantine der Schule wurden die PWGler auf ihre Gastfamilien verteilt. Am Dienstag besuchten alle, verteilt auf verschiedene Klassen, für zwei Stunden den Unterricht, anschließend unternahm man eine Rallye durch Brunoy. Den freien Nachmittag nutzen viele, um mit ihren französischen Partnern nach Paris zu fahren. Am Mittwoch stand für alle deutschen Schüler Paris dann offiziell auf dem Programm: Montparnasse, Champs Elysee, L’Arc de Triumph, Eiffelturm. Donnerstags ging es zu einer Besichtigung zum Schloss Vaux-le-Vicomte und hinterher in ein Einkaufszentrum, am Freitag stand nochmals Paris auf dem Plan: Die PWGler unternahmen eine Bootstour auf der Seine, besichtigten Notre Dame, gingen  zum Place de la Concorde  und sahen sich den Louvre von außen an. Der Samstag stand nach einer Woche voller neuer Eindrücke ganz im Zeichen der Rückfahrt nach Wittlich.    

David Praum, Klasse 9b

L`école St. Pierre/ Brunoy im Foyer der Außenstelle

Das seit Jahren aktive Maskotten zum Austausch der Schulpartnerschaft mit "L`école St. Pierre" Brunoy und den Schülerinnen und Schülern unserer 9. Klassen fand auch seinen Weg ins neu gestaltete Foyer in der Außenstelle in Wengerohr.

Hier hatten die französischen Schüler und Schülerinnen zusammen mit ihren deutschen Partnern Gelegenheit zum Austausch, der von der Fachkonferenzleiterin Agnes Hoffmann und den Kolleginnen und Kollegen vorbereitet wurde. Dazu bot das soeben nach den Osterferien frei gewordene Foyer einen schönen Rahmen.