Faitrade-Schule

Unsere Schule beteiligt sich an der Kampagne „Fairtrade-Schools“ des gemeinnützigen Vereins TransFair und strebt den Status einer „Fairtrade-School“ an.

Mit der Auszeichnung zur „Fairtrade-School“ bestätigen wir unser Engagement für den fairen Handel und leisten einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von benachteiligten Bauern- und Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Es ist uns wichtig, nicht nur über fairen Handel zu sprechen und Bescheid zu wissen, sondern etwas tun und konkret handeln zu können. In unseren wöchentlichen Treffen arbeiten wir das Thema Fairer Handel und Nachhaltigkeit auf, um unsere Mitschüler/innen über die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in anderen Kontinenten zu informieren und auf Alternativen zu konventionellen Lebensmitteln und Produkten aufmerksam zu machen. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt seit einem knappen Jahr in unserem Pausenverkauf, bei dem wir zwei Mal wöchentlich ein breites und wechselndes Sortiment an fair produzierten Produkten in unserem „Fairen Kiosk“ auf dem Schulhof anbieten. Dabei kooperieren wir mit dem Eine-Welt-Laden in unserer Stadt, der uns die Produkte auf Kommission zur Verfügung stellt. Wir ergänzen unser Pausenangebot saisonal, z.B. mit warmem Kakao oder einer Saft-Tankstelle oder selbst gebackenen Plätzchen in der Adventszeit.

Auch auf unseren Schulaktionen möchten wir verstärkt präsent sein, z.B. mit einem Stand mit fair gehandelten Produkten. Auf unserem Adventskonzert um November 2019 kam unser Stand gut an.

Unsere nächste Idee ist die Zusammenarbeit mit der Merchandising-AG unserer Schule. Hier ist es unser Ziel, auf fair produzierte und gehandelte Textilien umzusteigen. Damit wäre das Logo unserer Schule unmittelbar mit dem Gedanken des fairen Handels verknüpft.

Neben unserem Pausenverkauf und der Unterstützung des Eine-Welt-Ladens mit den beschriebenen Zielen liegt ein weiterer Schwerpunkt bei der Unterstützung eines Patenkinds aus Ecuador, das wir mit unseren Überschüssen und dem Sammeln von Pfandflaschen in der Schule finanzieren.

Für die Auszeichnung mit dem Titel „Fairtrade-School" muss eine Schule nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel auf verschiedenen Ebene der Einrichtung widerspiegeln (Schulteam, Kompass, Produkte, Unterricht, Schulaktionen).

 

Allgemeines zur Kampagne

Die Fairtrade-Schools-Kampagne bietet Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.
Seit dem Kampagnenstart im Jahr 2012 hat sich eine bundesweite Bewegung an teilnehmenden Schulen entwickelt, die das Engagement von Kindern und Jugendlichen für Nachhaltigkeit fördert, eigenständiges Handeln bestärkt und die Vernetzung von motivierten Akteuren unterstützt.

Mit dem Titel "Fairtrade-School" können ihr unser Engagement nach außen tragen und zeigen, wie vielseitig und langfristig wir uns für den fairen Handel an der Schule und im Schulumfeld einsetzen. 

Die Kampagne „Fairtrade-Schools“ verankert das Thema fairer Handel im Schulalltag und schafft bei Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung. Im Konkreten bietet und ermöglicht uns die Kampagne:

·        Grundlage für ein faires, nachhaltiges Engagement an unserer Schule

·        Engagement im Rahmen der internationalen Bildungskampagne „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

·        Vernetzung und Austausch mit anderen aktiven Fairtrade-Schools

·        Teilnahme an Fairtrade-Schüler*innenakademien

·        Zusammenwirken für gemeinsame Aktionen mit lokalen Fairtrade-Towns und Fairtrade-Universities     

         sowie – in unserem Fall – mit dem Eine -Welt-Laden der Stadt Wittlich